Elvira Bach

Schöne Kindheit

, 2006
  • Material
    Lithografie
  • Production Method
    auf der Vorderseite signiert und nummeriert
  • Edition Size
    150
  • Measurement
    29,7 x 21 cm
  • Details about the frame
    Handgefertigter Eichen-Holzrahmen, inkl. 10mm Distanzleiste. Außenmaße ca. 35,5 x 26,8 cm. Inkl. rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über die Edition

„Immer Ich“, dieser Titel eines Bildes aus dem Jahr 1978 könnte als Motto über dem gesamten Schaffen der Malerin Elvira Bach stehen. Die Ähnlichkeiten der von ihr geschaffenen neoexpressionistischen Frauenbildnisse mit der Künstlerin selbst sind offensichtlich ‒ doch sieht der Kunsthistoriker Klaus Honnef in diesen Bildnissen weniger Selbstporträts als vielmehr Stellvertreterinnen, die „ein weibliches Selbstbewusstsein [proben], das kein ‚kritischer‘ Überbau mehr zum Verzicht auf Schmuck, Verführung, Sinnlichkeit zwingt“. Ähnlich Vielschichtiges suggeriert auch der Titel der Lithografie „Schöne Kindheit“: Er zeigt, wie gerne Elvira Bach sich an die dörfliche Umgebung zurückerinnert, in der sie mit ihrer Zwillingsschwester aufgewachsen ist, und zugleich, wie wichtig der Künstlerin das Alltägliche ist. Sei es ein Spielzeug wie hier die Katze auf Rollen oder Kochlöffel und Schälmesser wie auf anderen Gemälden. Elvira Bach definiert sich als Frau, Mutter und Mensch – für eine Künstlerin ihrer Generation mitnichten selbstverständlich.

Über den Künstler

Wild, rebellisch, heftig: mit diesen Attributen wurden die Malereien von Elvira Bach (geb. 1951) – wie die ihrer Verbündeten Albert Oehlen, Salomé, Rainer Fetting oder Helmut Middendorf – in den frühen 1980er Jahren belegt. Im Kreuzberger „SO 36“ stellte die Künstlerin bereits Ende der 1970er Jahre ihre „Badewannenbilder“ aus. Die erste Einzelausstellung platzierte sie in einem Berliner Metzgerladen. Ihr provokanter Gestus machte die sogenannten „Jungen Wilden“ innerhalb kürzester Zeit zu Stars der Kunstszene. Schon 1982 wurde Elvira Bach zur Documenta nach Kassel eingeladen, was ihr den internationalen Durchbruch brachte. Ob Partys, Liebhaber oder immer wieder Selbstporträts – ihre Malereien können wie Protokolle ihres Lebens gelesen werden. Gemalt mit entschlossenem Pinselstrich in kräftigen Farben. Die Werke der Künstlerin sind in Sammlungen wie der des Museum of Modern Art in New York, der Vancouver Art Gallery oder der Städtischen Galerie Wolfsburg vertreten.

Latest Exhibitions (Selection)

2016, Vitaminbombe. Früchtebilder von Picasso bis Warhol Kunsthalle Emden; Die neuen Wilden. German Neoexpressionism From The 1980's Groninger Museum, Groningen
2015, Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth, Ottobeuren
2013, Sie. Selbst. Nackt. Paula Modersohn-Becker und andere Künstlerinnen im Selbstakt Museen Böttcherstraße, Bremen | Paula Modersohn-Becker / Ludwig Roselius; Galerie Stoetzel-Tiedt Goslar; Ostsee-Galerie Timmendorfer Strand; Galerie Neuheisel Saarbrücken; Galerie im Unteren Schloss Pähl; PAN kunstforum niederrhein Emmerich am Rhein; Elvira Bach von mir aus, ART 350, Istanbul
2012, Schlachtpunk - Malerei der Achtziger Jahre Kunsthalle Darmstadt; Elvira Bach Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath; Eros & Thanatos WERKSCHAU HALLE 12, Baumwollspinnerei Leipzig; Galerie Linzergasse Weihergutt; Kunstförderverein Weinheim e.V.; Galerie Muschik
Heldinnen auf Zeit – Frauenbilder in Ost und West; Galerie Anne Malchers; Galerie Anne Moerchen; Galerie Brennecke
2011, Schloß und Gut Liebenberg Löwenberger Land; "Winter Exhibition", Richmond Hill Gallery London; Galerie Reitz Köln; Galerie Conzen Düsseldorf; Oberhessisches Museum Gießen; Haus am Lützowplatz
2010, Elvira Bach und Stefan Szczesny, Galerie Vogt, Nürnberg; Galerie Dr. Riedl, München; Langsam wird´s peinlich! Richter Fine Arts, Bielefeld
2009, Elvira Bach - Influences africaines Frauenmuseum Bonn; RÜCKSCHAU IN DIE MODERNE Museum Junge Kunst, Frankfurt/Oder, Frankfurt an der Oder ;Stadtgalerie Bad Soden; Galerie Meyer Arth Schweiz; Galerie Jabelle Art, Rotterdam
Galerie Conzen, Düsseldorf; Galerie Guy Beddington, Bargemon
2008, Punk. No One is Innocent Kunsthalle Wien; Sammelstücke - Collector Works Galerie Bode, Nürnberg; Museum Théo Kerg Schriesheim; Museumsquartier, Kunsthalle Wien; Galerie May Moré, Madrid
2006, facing 1200° Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt; Kunsthalle im Stadthaus Wetzlar, Kunstverein Wetzlar und Galerie am Dom Wetzlar; Haus am Lützowplatz Berlin; Kunstkabinett Regensburg; Kronacher Kunstverein, Festung Rosenberg
2003, Berengo Fine Arts, Venezias; El Regreso de los Gigantes mam - Museu de Arte Moderna, São Paulo, Sao Paulo; 16. Triennale Originaldruckgrafik Grenchen Kunsthaus Grenchen; El Regreso de los Gigantes Museo Nacional de Arte Decorativo, Buenos Aires
2000, Schloßmusaeum Mondseeland; Stadthaus Wetzlar; Kunsthaus Erfurt
1996, Raab Gallery London; Galerie Mönch Bremen
1992, Raab Galerie Berlin; Himrer arte contemporaneo Greve
1991, Kunsthalle Wilhelmshaven; Neue Galerie am Landesmuseum Johanneum Graz; Ratner Gallery Chicago
1990, Kunstverein Mannheim; Raab Galerie Berlin; Galerie Becker Cannes
1989, Obsession, Raab Galerie Berlin; Refigured Painting -The German Image 1969-1988 in: Museum of Art, Toledo (Ohio); Kunstmuseum, Düsseldorf; ab 1989: Guggenheim Museum, New York
1988, Desire for Life - Pictures from Berlin, Goethe Institut in den USA und Canada; Ecce Homo, Alte Brüderkirche Kassel; 100 Arbeiten auf Papier, Raab Galerie Berlin; Obsession, Raab Gallery London; Exotische Welten - Europäische Phantasien,Württembergischer Kunstverein Stuttgart; Berlin - Dallas, Crescent Gallery Dallas; BerlinArt, Dorsky Gallery New York; Berlin 750, Deweer Art Gallery Belgien
1983, 11. Biennale trigon 83 Neue Galerie, Graz
1982, documenta 7, Kassel

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