Annette Messager Les Tortures Volontaires III + IV (1972), 1972 / 2013 Material 2 x Gelatin-Silver Print inkl. Passepartout Production Method Die Unikat Serie wurde 1972 konzipiert und 2013 aufgelegt Edition Size 1 Measurement 19 x 14 cm Unikat-Serie auf Label signiert inkl. Buch "Album" Details about the frame 2 x Handgefertigter gewachster Nussbaum-Holzrahmen, inkl. Passepartout, Außenmaße des Rahmens ca. 31,7 x 26,3 cm. Inkl. Museumsglas Inkl. rückseitiger Aufhängung The new and affordable way to buy contemporary art Strictly limited and signed art editions Limited stock From emerging talents to today’s most sought-after artists Easy and free sign-up to shop our weekly deals SIGN UP NOW Already have an account? Über die Edition Welchen Torturen setzen sich Frauen aus, um begehrenswert zu erscheinen? Für ihre Serie Les Tortures Volontaires (Die Freiwilligen Folterungen) aus dem Jahr 1972 sammelte Annette Messager Bilder von Schönheitsanwendungen, manchmal verstörend, oft auch überraschend komisch. Dass die Bilder inzwischen fast 45 Jahre alt sind, erhöht ihren sammlerischen Reiz. Vier Unikate sind von der eigenwilligen Serie übrig, die wir Ihnen als exklusive Gelatin Silver Prints anbieten: Im Blatt „Les Tortures Volontaires I“ wird der friedliche Gesamteindruck durch den angespannten Mund des Modells kontrastiert – ist hier ein Zwang zu schlafen mit im Spiel? „Les Tortures Volontaires II“ scheint mit seiner ans Bein gespannten elektronischen Anwendung der Folter am nähesten – doch der pop-artige Slip des Modells zieht das Ganze Motiv ins Skurile. Das Blatt „Les Tortures Volontaires II“ ist das verstörendste: Liegt das Bein, dessen Haut sich so stark wellt, in einem Windkanal oder ist es das Ergebnis einer extremen Abmagerungskur? Ganz bei sich in ihrer Mischung aus Alltagsdetail und Poesie ist Messager beim vierten Unikat: „Les Tortures Volontaires III“ zeigt ein Modell, das einen absurd grossen Friseurumhang mit der Eleganz eines seltenen Schmetterlings trägt. Messager selbst sagt: "Ihr Werk ist so humorvoll‹, sagen viele. Andere sagen: `Es handelt vom Tod‹. Aber mein Werk vereint beides: Es ist humorvoll und grausam zugleich. Das Leben ist so." Über die Künstlerin Annette Messager liebt es, uns zu verwirren: »Seit einigen Jahren gibt es mehrere Annettes : Annette, die Sammlerin, Annette, die praktische Frau, Annette die Trickserin.“ Was wir sicher über sie wissen: Sie wurde 1943 in Berck, Frankreich geboren, studierte 1962–1966 in Paris, und wurde trotz Studienabbruch eine der erfolgreichsten und provokantesten Künstlerinnen Europas: Zweimal eingeladen zur documenta, dreimal zur Biennale Venedig, wo sie 2005 den Goldenen Löwen erhielt, unzählige Retrospektiven, Einzelausstellungen und Preise. Das Label einer feministischen Künstlerin weist sie stets zurück, liebt es aber mit Klischees des Weiblichen zu spielen und respektlos die starken, starren Geschlechterrollen anzugreifen. Ihr Materialmix aus Kuscheltieren und Plastikgenitalien ist legendär – bei uns zeigt sie in einer Serie von schwarz-weiß Unikaten, dass sie auch mit wenigen Mitteln zu beeindrucken weiß. Latest Exhibitions (Selection) 2024 DESIRE DISORDER. Power Station of Art, Shanghai 2023 DON´T FORGET TO CALL YOUR MOTHER. Mit Maurizio Cattelan, Met 5th Avenue, NYC 2022 DESIRES, DISORDERS. Tel Aviv Museum of Art. 2008 THE MESSENGERS, Mori Art Museum, Tokio 2007 RETROSPECTIVE, Centre Georges Pompidou, Paris Links of Interest (Selection) Webseite der Künstlerin Porträt der Künstlerin in der New York Times Interview im Art Apollo-Magazin, 2022 La Masterclasse d'Annette Messager - France Culture Discover More Art Françoise Pétrovitch Rougir (garçon fleur), 2009 Candida Höfer Elbphilharmonie Hamburg Herzog & De Meuron Hamburg VIII 2016, 2020 Sara Bonache Inner Lights, 2024 Sara Bonache Luminescence, 2024 Katharina Grossmann-Hensel One more step , 2021 Anna Stahn Almindeligt Ikon, 2023