Annika Kahrs

sing a note, softly, not the same as anyone else

, 2025
  • Material
    Risografie, handbearbeitet
  • Production Method
    exklusiv für artflash
  • Edition Size
    27
  • Measurement
    40,5 x 28,5 cm
    Auflage 27 + 13 e.a.
    rückseitig signiert und nummeriert
  • Details about the frame
    Handgefertigter Ahorn-Holzrahmen, mit 10 mm Distanzleiste und Normalglas. Außenmaße ca. 45,7 x 33,7 cm. Inkl. rückseitiger Aufhängung
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Über die Edition

In „Strings“ bat sie Profimusiker*innen bei einem Streichquartett Ludwig van Beethovens die Instrumente durchzuwechseln. In „Les Fanfares“ musizieren historisch verfeindete Schweizer Brassbands wieder zusammen. In „La Banda“ lässt sie ein italienisches Dorforchester eine Art Noise-Parade aufführen. Annika Kahrs‘ Werke entstehen im Kontext von Kunst und Musik. Ihre Performances, Filme und Soundinstallationen zeigen, welche Bedeutung Musik und Klang in verschiedenen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen des Zusammenlebens spielen. „sing a note, softly, not the same as anyone else“ – der Titel der Edition aus dem Jahr 2025 entspringt ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Performer*innen. Es ist eine Handlungsanweisung, in der jede einzelne Stimme innerhalb der Gemeinschaft in einem sich stets neu austarierenden Verhältnis zu den anderen steht. Und vielleicht kann der Satz auch als Ermutigung gelesen werden, sich selbst treu zu bleiben. Denn Annika Kahrs heißt das jeweils Eigene, Improvisierte und Imperfekte in ihren Arbeiten hoch willkommen.

Über die Künstlerin

Die Konzeptkünstlerin Annika Kahrs hat mit ihren eigenwilligen Fragestellungen schon früh die Kunstwelt auf sich aufmerksam gemacht. Mal lässt sie, wie in ihrem Werk „Lines“, Seemänner die eigenen Wohnungen beschreiben, ein anderes Mal in einer Performance einen Pianisten Franz Liszts „Vogelpredigt“ vor Vögeln spielen oder auch ausgewählte Personen den Nachthimmel fotografieren – und bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Poesie entsteht und wird kurz darauf vielleicht doch als Fantasie entlarvt. Kahrs generiert intime Momente, auch dadurch, dass sie andere Personen in ihre künstlerische Arbeit mit einbezieht. „Mir gefällt es sehr, ein künstlerisches Konzept zu entwickeln und ab einem bestimmten Punkt Dinge, Handlungen, Reaktionen und Entscheidungen anderen zu überlassen und zu sehen, was dann passiert“, sagt die Künstlerin. „So können schnell interessante Situationen und somit auch Fragestellungen entstehen.“

Annika Kahrs (*1984), die an den Kunstakademien in Hamburg, Wien und Braunschweig studierte, erhielt neben anderen Preisen und Stipendien 2011 den Hauptpreis beim 20. Bundeskunstwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 2022 war sie Stipendiatin der Villa Aurora. Ihre Werke sind weltweit in wichtigen Institutionen wie dem Hamburger Bahnhof in Berlin, der Hamburger Kunsthalle, der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, dem KW Institute for Contemporary Art in Berlin oder dem Londoner Goldsmiths zu sehen.

Latest Exhibitions (Selection)

Annika Kahrs – OFF SCORE“ heißt die große Soloausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin (bis 3. Mai 2026).

Annika Kahrs war 2025 mit „Les Fanfares“ auf der Biennale Son im Schweizer Sion zu Gast.

Video, Soundinstallation und Performance waren 2025 in der Einzelausstellung von Annika Kahrs in der Städtischen Galerie Nordhorn zu sehen.

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