Chiharu Shiota

In the Earth

, 2016
  • Material
    Lithografie auf 300 gr Velin d'Arches Papier
  • Production Method
    Auf der Vorderseite von der Künstlerin signiert und nummeriert
  • Edition Size
    100
  • Measurement
    100 x 67,4 cm
  • Details about the frame
    Handgefertigter großformatiger Ahorn-Holzrahmen, inkl. 10mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 74,5 x 107,4 cm. Inkl. rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über die Edition

„Wir können nur die Erde von außen sehen, aber nie das Innere. Es sind die wichtigsten Dinge, die vor uns verborgen liegen. Die Wahrheit ist immer schwer zu erkennen. (...) Die Wahrheit ist in der Regel unsichtbar“, das schreibt Chiharu Shiota zu ihrer Edition „In the Earth”. Es ist die erste lithografische Arbeit der vielseitigen Künstlerin. In Form einer Träne hat Chiharu Shiota das Erdreich ausgehöhlt. Drei kahle Stämme füllen den sonst weißen, wie von einem Nicht-Wissen vernebelten Raum. In einer früheren Performance kroch Chiharu Shiota, voller Heimweh nach Japan und mit dem gleichzeitigen Wunsch, von dort weg zu wollen, nackt und schutzlos in eine Erdhöhle hinein und wieder aus ihr heraus, erneut hinein und wieder heraus. Heimat, das ist auch so ein schwer zu greifendes Gefühl. Die Künstlerin versucht sich dem Unbestimmten immer wieder schonungslos anzunähern. Und den Betrachter führt sie damit in Erfahrungsräume, die er allein vielleicht nie betreten hätte.

Über den Künstler

„Ich mache Kunst, weil ich dann das Gefühl habe, hundert Prozent in mir zu ruhen,“ so beschreibt die japanische Installations- und Performancekünstlerin Chiharu Shiota die Motivation ihres künstlerischen Schaffens. In ihren Werken stellt sie sich Erinnerungen, unbewussten Ängsten, Obsessionen, Albträumen und Traumata. Intuitiv kreiert die Abramović-Schülerin raumgreifende Skulpturen aus häufig schwarzen Wollfäden, die ihr Markenzeichen sind. Spinnt darin Kleider, Betten oder Schuhe ein – und manchmal auch sich selbst. Objekte und der eigene Körper werden zu Bedeutungsträgern, zu Spiegeln existenzieller Fragen. Bewegt man sich in ihren Installationen, wird klar: Sie reichen über das Rationale hinaus. Chiharu Shiota lotet auf kraftvolle Weise die Grenzen unseres Bewusstseins aus. Die Wahl-Berlinerin bespielte 2015 auf der Biennale von Venedig den Länderpavillon ihres Heimatlandes Japan. Ihre Werke sind international zu sehen, u.a. im Haus der Kulturen der Welt und im Haus am Waldsee in Berlin, im MoMA PS1 in New York, im National Museum of Art in Osaka und in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 in Düsseldorf.

Latest Exhibitions (Selection)

2016, “Chiharu Shiota - Solo show” Kenji Taki Gallery, Nagoya; “Uncertain Journey” Blain | Southern, Berlin; "Follow the Line" Mimmo Scognamiglio Artecontemporanea, Mailand; “Spider's Thread - Spinning images of Japanese beauty” Toyota Municipal Museum of Art, Aichi; "From here until Eternity" Maison Particulière, Brüssel; Melbourne Festival, Melbourne; "Collection 2 - Diray" 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa; "Art Unlimited" Art Basel; "The Future is already here - It's just not evenly distributed" 20th Biennale of Sydney; "In your heart and in your city" KØS, Museum for Art in the Public Space, Køge / Denmark
2015, "The Key in the Hand" at the Japan Pavilion, 56th International Art Exhibition - la Biennale di Venezia, Venedig; "Follow the Line" Japanisches Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation), Köln; "Searching for the Destination" SESC, São Paulo; "A Long Day" K21 - Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; "FANTasia" Seoul Museum of Art, Seoul / South Korea & Guangdong Museum, Guangzhou; "Le fil rouge" Espace Culturel Louis Vuitton, Paris; "No hablaremos de Picasso" María José Jove Foundation, A Coruña
2014, "First House" Zorlu Center Performing Arts Center, Istanbul; "Over the Continents" Smithsonian Institution Arthur M.Sackler Gallery, Washington, D.C.; "Progress and Hygiene" Zachęta National Gallery of Art, Warschau; "Busan Biennale" Busan; "State of Being" Bilbao Fine Arts Museum, Bilbao; "The Pink Gaze" National Museum of Oriental Art in Rome, Rom; "JapanArtToday" Kunsthaus Interlaken, Interlaken; "Go-Betweens: The World Seen through Children", Mori Art Museum, Tokio; „Adventure in Art, Masterpiece of the National Museum of Art, Osaka", the Niigata Bandaijima Art Museum, Niigata; "Threads", Musuem Arnhem, Arnheim; "Konstruktives Widersprechen", Kunstwerk Sammlung Klein, Nussdorf; "Qual'at Al Bahrain through ages", Qual'at Al Bahrain, Manama
2013, "Chiharu Shiota – Letters of Thanks", the Museum of Art, Kochi, Kochi; "Collection + Chiharu Shiota", Sherman Contemporary Art Foundation, Sydney; "Everyone Carries a Room Inside", Museum on the Seam, Jerusalem; "Matrix. Textiles in Art and Applied Arts from Gustav Klimt to the Present", Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg; "Asian Art Biennial", National Taiwan Museum of Fine Arts, Taichung; "Red Queen", Museum of Old and New Art, Tasmanien; Nagoya City Art Museum, Nagoya; "Domami", National Art Center, Tokyo / Japan

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