Gunilla Jähnichen

Mädchen mit der Maske

, 2025
  • Material
    Acryl auf Papier
  • Edition Size
    1
  • Measurement
    30 x 30 cm
    Unikat
    verso signiert
  • Details about the frame
    Handgefertigter NussbaumHolzrahmen, inkl. 10mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 34,6 x 34,6 cm, inkl. Museumsglas und rückseitiger Aufhängung
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Über die Künstlerin und das Werk

Beinahe hätte diese geheimnisvolle Figurenwelt von Gunilla Jähnichen (*1972 in Stade) für immer im Verborgenen existiert. In den 1990ern, während ihres Kunststudiums, galt gegenständliche Malerei als überholt. Ausgerechnet Stanley Brouwn, ein Urvater der Konzeptkunst, bestärkte Jähnichen in ihrem figurativen Ansatz. Unter seiner Leitung an der Kunsthochschule Hamburg konnte sie ihre Figuren endlich öffentlich zeigen. „Er fand meine Arbeit authentisch“, erinnert sich Jähnichen. Ihre Acrylarbeit auf Papier zeigt eine Figur mit übergroßen Augen, schwarzer Maske und fast kindlich reduzierten Zügen, die vor einem warmen, erdigen Hintergrund schwebt. Gunilla Jähnichen arbeitet mit wenigen Formen – und erreicht gerade dadurch eine bemerkenswerte Präsenz. Die Maske irritiert. Sie verbirgt und betont zugleich. Das Gesicht bleibt verschlossen, die Augen dagegen scheinen den Betrachter unmittelbar zu mustern. Je länger man hinsieht, desto stärker verschiebt sich die Wahrnehmung: Ist die Maske Schutzschild oder Verkleidung? Offenbart sie mehr, als sie verbirgt? Die warmen Orange- und Brauntöne nehmen der Szene jede Dramatik und verleihen ihr eine stille, fast schwebende Präsenz. Gerade aus diesem Spannungsverhältnis zwischen Sanftheit und Geheimnis entwickelt das Bild seine Sogwirkung. Gerade darin liegt die Stärke von Gunilla Jähnichens Arbeiten: Sie erzählen nicht, sie behaupten nicht – sie lassen offen. Aus wenigen Linien und einer klaren Farbigkeit entstehen Bilder, die lange nachwirken.

Latest Exhibitions (Selection)

2025, Kunstverein Wesseling mit Susanne Maurer
2024, Im Goldfischglas, Kunst&Co, Raum für zeitgenössische Kunst, Flensburg; Traumhaft, Galerie Hübner und Hübner, Frankfurt a.M.
2023, Through the Looking-Glass, galerie with tsjalling, Groningen; Taumel, Neuer Kunstverein Gießen
2022, „trouble“, galleri ps, Göteborg, Schweden; „the other space“, Städtisches Museum Engen; „@wut“, Galerie im Saalbau, Berlin/Neukölln
2021, „Ping Pong“, Galerie Roy, Zülpich
2020 „2 gather“, in Kooperation mit Zandra Harms, Neuer Kunstverein Aschaffenburg e.V.
2019, „ghosting“, Galerie Susanne Burmester, Putbus auf Rügen; „resting bitch face“, galleri 21, Malmö
2018, Resting bitch face, Einzelausstellung Gunilla Jänchen, Galerie 21, Malmö
2016, Circus eins, Putbus; "travelling light" Galerie Albrecht, Berlin
2015, ART021 Shanghai; „one artist show“, Art Karlsruhe, Galerie Albrecht; „Open Art“, Biennale Örebro, Schweden
2014, „Drop me a line“, Galerie Hübner & Hübner, Frankfurt a.M.
2013, „Legend of the shelves“ AUTOCENTER, Berlin
2012, „homecoming queen“, Bugno Art Gallery, Venedig, Italien
2011, „Hotspot Berlin 2011“, Georg Kolbe Museum, Berlin
2010, „don’t touch my pet“, Kunsthalle Gießen

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