Rosemarie Trockel

Edition Ex Libris #4 – „Lebendes Geld“

, 2005
  • Material
    Originalsiebdruck in Kassette, Nr. 27/30
  • Edition Size
    30
  • Measurement
    120 x 90 cm, UNIKAT
    Collector’s Edition: Künstlerbuch mit Siebdruck (Din A0) „Pierre Klossowski/Pierre Zucca: Lebendes Geld (1982)“ in Kassette.
    Jedes Werk (Siebdruck des Cover des Life Magazins) ist mit einem Zeichnungsmotiv in Gold überdruckt, wobei die Position bzw. der Ausschnitt des goldenen Motivs variiert. Das DIN A-0 Cover wurde von der Künstlerin viermal gefaltet und findet so Platz in einer DIN-A-4-Kassette.
  • Details about the frame
    Auf Wunsch erstellen wir Ihnen ein individuelles Rahmenangebot.
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Die schöne Schauspielerin Shirley Eaton glänzte auf dem farbigen Cover des amerikanischen „Life“-Magazins von 1964. Als mit Goldfarbe überzogenes Bond-Girl wurde sie an der Seite von Sean Connery im legendären Kinoerfolg „Goldfinger“ berühmt. In Rosemarie Trockels großformatigem Schwarz-Weiß-Siebdruck ist ihr Körper nun ganz und gar in Farbe getaucht und glänzt silbern, nicht golden. Doch Gold kommt bei Trockel dennoch zum Einsatz: Die Künstlerin steigerte in der „Edition Ex Libris #4 – ‚Lebendes Geld‘“ (2005) den Glanz durch goldfarbene Details aus einer ihrer Zeichnungen, mit denen sie den Schwarz-Weiß-Print des Magazincovers überdrucken ließ. Durch die Verwendung verschiedener Details, für die Trockel zudem jeweils unterschiedliche Positionen auswählte, ist jeder Druck ein Unikat!
Sie ist eine der bedeutendsten und vielseitigsten deutschen KünstlerInnen überhaupt: Rosemarie Trockel, die in den 70er Jahren erst Anthropologie, Theologie und Mathematik studierte, bevor sie zum Kunst - und Designstudium nach Köln wechselte, fertigt Skulpturen, Zeichnungen, Installationen und Objekte, die aus dem Rahmen fallen – unvorhersehbar, rätselhaft und lebendig.
Ihre industriell hergestellten „Wollbilder“ mit eingewebten Logos vom urdeutschen Wollsiegel bis zum Playboy-Bunny haben Rosemarie Trockel in den 80er Jahren bekannt gemacht. Aufsehen erregte 1997 auf der documenta X ihre Arbeit „Haus für Schweine und Menschen“, 1999 war sie die erste Künstlerin im Deutschen Pavillon auf der Biennale Venedig und international stellte sie u. a. im MoMA in New York, in Boston und Chicago aus.
Doppelbödige Inhalte, voller listiger Provokationen und oftmals verdeckter Abgründe – Rosemarie Trockel macht es ihrem Publikum nie leicht, und zugleich ist ihre Kunst viel zu spannend und emotional, als dass man sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit ihr einlassen möchte.

Latest Exhibitions (Selection)

2017-2018, Remastered, The Art of Appropriation, Kunsthalle Krems,
2017, Rosemarie Trockel: Plus Quam Perfekt, Gladstone 64, NYC,
2015, Märzôschnee ûnd Wiebôrweh sand am Môargô niana më, Kunsthaus Bregenz
2014, Rosemarie Trockel, Aspen Art Museum
2013, A Cosmos, Serpentine Gallery London
2012, Tea Party Pavillon, Documenta 13 Kassel
2010, Verflüssigung der Mutter, Kunsthalle Zürich
2008, Favourite Things, Donald Young Gallery Chicago
2005, Post-Menopause, Museum Ludwig Köln
2000, Drawings, Centre Pompidou Paris
1998, Werkgruppen: 1986 – 1998, Kunsthalle Hamburg

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