Thomas Prochnow

Serie_geometric_c_colored_c_KF1

, 2015/2021
  • Material
    Fine Art Print auf Hahnemühle Photo Rag
  • Edition Size
    30
  • Measurement
    Blattgröße 24 x 30 cm, Motiv: 19,2 x 24,2 cm
    signiert, betitelt und datiert auf der Rückseite

    Auflage 30 + 3 AP

    Vorzugspreis von 350 € für die ersten 5 Exemplare
    danach schrittweise Erhöhung um je 50€ bis 500€
  • Details about the frame
    Handgefertigter schwarzer Ahorn-Rahmen, Außenmaße ca. 25 x 31 cm, inkl. 8mm Distanzleiste, Museumsglas und Rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über die Edition

Ein weißer Kreis vor einer rußgeschwärzten Wand. Was an einen leuchtenden Mond erinnert, hat Thomas Prochnow mit Lack auf die Wand gesprüht. Und auch der Ort passt zur Nacht: Das Werk befindet sich im Berliner „Tresor“, einem der bekanntesten Technoclubs der Welt. Der Betreiber Dimitri Hegemann hatte den Künstler auf Vermittlung von dessen Galerie Semjon Contemporary eingeladen, über mehrere Tage im ehemaligen Kraftwerk an der Köpenicker Straße einige Räume zu gestalten. Der „Tresor“ begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum – coronabedingt ohne eine Feier, die Türen verschlossen. Auch Erinnerungen an durchtanzte Nächte und die Sehnsucht danach auszugehen spiegeln sich so in diesem Werk.

Der Titel „Serie_geometric_c_white_c_B2“ allein verrät nicht, ob Prochnow selbst auf die Nacht anspielt. Er verweist vielmehr auf die analytische Vorgehensweise des Künstlers, der die ortsspezifischen Arbeiten seiner Werkgruppe „Der Zweite Öffentliche Raum“ am Rechner im Studio entwirft. Der Kreis – diesmal in kräftigen Farben – begegnet uns wieder in einer alten Textilfabrik. „Serie_geometric_c_colored_c_KF1“ hat Prochnow diese Arbeit genannt. Er zeigt uns sein Werk in der Totalen, der genaue Entstehungsort bleibt unbekannt. Geometrische Formen haben es ihm angetan. Er lehnt sich an an die Konstruktive und Konkrete Kunst, zitierte schon Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ auf einer abgeblätterten Wand.

Über den Künstler

Thomas Prochnow gehörte in der Wendezeit zur ostdeutschen Graffiti-Szene. Und immer noch zieht es ihn hin zu verlassenen Gebäuden und Industrieruinen. Sprühlack und Tape – auch das Handwerkszeug ist das gleiche wie früher, dazu kommen mal gefundene Objekte, mal Industriematerialien. Die bleibenden fotografischen Zeugnisse seiner oft temporären, reduzierten und wirkungsmächtigen Interventionen sind aus der in der Szene typischen Trophäenfotografie entwickelt.

Prochnow, der freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studierte, begreift sich als Maler, Bildhauer und Fotograf. Seine Installationen in der Zeche Zollverein in Essen im Jahr 2015 machten ihn weithin bekannt. Prochnows Werk wurde bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in Berlin, Dresden, Los Angeles und New York vorgestellt. Thomas Prochnow wird vertreten von Semjon Contemporary Berlin

Latest Exhibitions (Selection)

2020, „edit-2.0/Der Zweite Öffentliche Raum“, Semjon Contemporary, Berlin
2019, Bauhaus. Lines, Part IV, Media. Technik, Material, Medien, Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst, Gera
2019, Prosystem.3, Museum für zeitgenössische Kunst Moers, Moers
2018, Wasserturm, H2O Turmpark e.V., Magdeburg
2017, Edit Black, Semjon Contemporary, Berlin
2016, Spiegelsaal, adhoc, Bochum
2015, Kraftwork, Semjon Contemporary, Berlin
2015, Der zweite Öffentliche Raum, Zeche Zollverein, Essen
2014, 3 Gates, 252 Boerum St. Brooklyn, New York

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