Verena Loewensberg

Composition

, 1966
  • Material
    Siebdruck auf Papier
  • Production Method
    Auf der Vorderseite mit Bleistift signiert und datiert
  • Edition Size
    230
  • Measurement
    28 x 28 cm
  • Details about the frame
    Handgefertigter Nussbaum-Holzrahmen, mit 8mm Distanzleiste auf braunem Farbpapier, Außenmaße ca. 39,2 x 39,2 cm, inkl. Museumsglas und rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über die Künstlerin und die Edition

Der signierte Siebdruck „Composition“ von Verena Loewensberg (1912‒1986) aus dem Jahr 1966 zeigt dreierlei: die Konsequenz, mit der die Schweizer Künstlerin konkrete – das heißt zunächst ungegenständliche, programmatisch festgelegte und mathematisch begründete – Kunst schuf, die Poesie, die ihren Arbeiten innewohnt, und ihr Gespür für den Einsatz von Farbigkeit der daraus hervorgehenden psychisch-energetischen Kraft.

Loewensbergs Werke basieren auf einfachen geometrischen Formen, die vor unseren Augen geradezu zu tanzen beginnen. Ihnen liegen für uns unsichtbare Muster zugrunde, die immer wieder neuen Gesetzen gehorchen. „Ich habe keine Theorie, ich bin darauf angewiesen, dass mir etwas einfällt“, sagte Loewensberg einmal – der eigene Anspruch an ihr künstlerisches Schaffen war hoch.

Dennoch teilte die Künstlerin das Schicksal vieler ihrer Künstlerkolleginnen: Loewensberg gehörte zwar zum inneren Kreis der sogenannten Zürcher Konkreten und war bereits ab 1937 Mitglied der Künstlergruppe Allianz. Doch die verdiente Aufmerksamkeit ließ lange auf sich warten und breite Anerkennung erfuhr Loewensberg erst ab den 1970er Jahren. 1981 war sie dann die erste Frau, die im Kunsthaus Zürich mit einer Einzelausstellung gewürdigt wurde. Heute finden sich ihre Werke in namhaften Museen und Privatsammlungen weltweit.

Latest Exhibitions (Selection)

Das Kunsthaus Zürich zeigte im Jahr 1981 eine große Einzelausstellung von Verena Loewensberg – keine Künstlerin vor ihr wurde dort in diesem Umfang gewürdigt.
Weitere große Ausstellungen fanden 1992 im Aargauer Kunsthaus sowie 1998, 1999 und 2006/07 im Haus für konstruktive und konkrete Kunst in Zürich (heute Haus Konstruktiv) statt.
Eine große Retrospektive war auch 2012 im Kunstmuseum Winterthur zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=JylMXeO7Eb4
Werke von Verena Loewensberg wurden 2019 im Rahmen der Gruppenausstellung „Stunde Null“ im Kunsthaus Zürich gezeigt: https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/stunde-null/

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