Domenico Cerroni Cadoresi Concrete Poetry, 1966/1977 Material Offsetprint auf Karton Edition Size 230 Measurement 20 x 14,5 cm Auflage 230 Auf der Vorderseite mit Bleistift signiert Details about the frame Handgefertigter unbehandelter Nussbaum-Holzrahmen, mit 8mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 36,2 x 28,3 cm, auf braunem Hintergrundpapier, inkl. Normalglas und rückseitiger Aufhängung The new and affordable way to buy contemporary art Strictly limited and signed art editions Limited stock From emerging talents to today’s most sought-after artists Easy and free sign-up to shop our weekly deals SIGN UP NOW Already have an account? Über die Edition Es sind schwarze Buchstaben auf weißem Grund. Und doch geht es blutig zu in Domenico Cerroni Cadoresis handsignierter Edition. Wer nah herangeht, der kann sie entziffern: Worte wie „legno“ („Holz“), „taglio“ („Schneide“) und „acciaio“ („Stahl“) – die Bestandteile eines Messers. Wer aus der Entfernung schaut, der erkennt auch gleich den robusten Griff und die massive Klinge. Und er wittert die Gefahr, noch bevor er in Gänze begreift, was sich hier auf 20 mal 14,5 Zentimetern Karton ereignet. Packend wie ein Thriller ist die „Concrete Poetry“, die Konkrete Poesie, des italienischen Schriftstellers, Essayisten, Kritikers und Malers Domenico Cerroni Cadoresi. „Sangue“ („Blut“), „affilato“ („scharf“), „pelle“ („Haut“), „lardo“ („Fett“), „carne“ („Fleisch“) – Worte werden hier zu visuellen Gestaltungsträgern. Die Geschichte erzählt nicht der Satzzusammenhang, sondern das Bild. Über den Künstler Domenico Cerroni Cadoresi (1924–2007) gehörte zu den einflussreichsten Künstler der europäischen Avantgarde, er ist bekannt vor allem für seine Beiträge zur Konkreten Poesie. Er verband Sprache, Typografie und bildende Kunst auf innovative Weise. Seine Arbeit erschien in dem drei Bände und insgesamt 180 Kunstwerke umfassenden Konvolut „La Lune en Rodage“. Die wegweisende Sammlung, in der u. a. Enrico Castellani und Piero Manzoni mit Werken vertreten sind, wurde zusammengetragen von dem aus Ungarn stammenden Basler Kunsthändler, Sammler und Psychoanalytiker Carlo Laszlo. Links of Interest (Selection) „‚Manifest‛ gegen den Avantgardismus“ – Carlo Laszlo war Mitverfasser des 1958 erschienenen Textes, der den Ausverkauf der Kunst anprangerte und sie aus den Fängen der Gegenwart befreien wollte Discover More Art Joseph Beuys Zirkulationszeit: Taucherin , 1982