George Braque Profil de femme, 1955/1972 Material Original Lithografie auf Bütten Production Method Eines von 800 unsignierten Exemplaren auf cremefarbenem Arches Bütten. Rückseitig typografisch bezeichnet: "Georges Braque - Profil de femme (M.25) - Lithographie originale" Hinweis: Dies ist KEINE später gedruckte Massenware, sondern die Original-Lithographie für die Vorzugsausgabe von Fernand Mourlots Band über sein Lebenswerk, wie sie exakt so auch im Werkkatalog verzeichnet ist. Werksverzeichnis: Mourlot, Fernand. Braque Lithographe. Sauret, André, Monte Carlo, 1963, S. 60-61, Nr. 25. Siehe auch https://mourlot.com: "Livres de Fernand Mourlot" Verleger: Alain C. Mazo, Paris u. Léon Amiel, New York, 1972 Edition Size 800 Measurement 32,5 x 25 cm (Blattgröße) 20 x 13 cm (Motiv) Auflage 800 Rückseitig typografisch bezeichnet, nicht nummeriert Details about the frame Handgefertigter weiß lasierter und gewachster Ahorn-Holzrahmen, mit 10mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 41,7 x 34,2 cm. Inkl. Normalglas und rückseitiger Aufhängung The new and affordable way to buy contemporary art Strictly limited and signed art editions Limited stock From emerging talents to today’s most sought-after artists Easy and free sign-up to shop our weekly deals SIGN UP NOW Already have an account? Über die Edition Die Lithografie Profil de Femme zeigt eine weibliche Silhouette, die George Braque (1882-1963) in eine dichte, fast wolkenartige schwarze Fläche einbettet. Nur wenige elegante Linien reichen Braque, um seinen Figuren eine fast lyrische Ruhe zu verleihen. Braque entwickelte gemeinsam mit Picasso den Kubismus, der eine neue, fast revolutionäre Formensprache suchte und mit der traditionellen perspektivischen Darstellung brach, stattdessen Formen auf geometrische Grundelemente (Linien, Flächen, Würfel, Zylinder). Während Picasso früh als Wunderkind gefeiert wurde, erlernte Braque sein Handwerk erst an der Pariser Kunstakademie und brachte eine handwerkliche Strenge mit. Beide verband eine enge, beinahe experimentelle Zusammenarbeit, bis der Erste Weltkrieg sie voneinander trennte. Dass Braque später im Schatten Picassos stand, macht sein Werk heute umso spannender – und überraschend zugänglich. Über den Künstler Im Gegensatz zu dem ein Jahr älteren Pablo Picasso, der bereits im Alter von fünf Jahren als Wunderkind gilt und schon wenig später die Alten Meister kopiert, muss Georges Braque, der 1882 in Argenteuil geboren wird, sein Handwerk erst erlernen. Er besucht Abendkurse an der Pariser Kunstakademie und absolviert eine Lehre zum Dekorationsmaler. 1907 lernt er Picasso kennen und ist von der vollkommen neuen und revolutionären Formensprache der „Les Demoiselles d’Avignon“ so beeindruckt, dass er als Konsequenz daraus selbst erste Versuche in der kubistischen Malweise unternimmt. In den folgenden Jahren entsteht zwischen ihm und Picasso eine enge Freundschaft. Beide eint die Begeisterung für Paul Cézanne und gemeinsam entwickeln sie die kubistische Malweise weiter. Die Zusammenarbeit endet abrupt mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, als Braque als Soldat eingezogen wird und eine schwere Kopfverletzung erleidet. Den Pinsel kann er erst zwei Jahre später wieder aufnehmen. Auch wenn Braque zusammen mit Picasso als Begründer des Kubismus gilt, ist er nie aus dem Schatten des Künstlerfreundes und -kollegen herausgetreten ‒ welch ein Glück, denn so sind seine Werke auch heute noch erschwinglich. Latest Exhibitions (Selection) 2014, Georges Braque (Retrospektive zum 50. Todestag), Guggenheim Bilbao, Bilbao 2009, Georges Braque, Bank Austria Kunstforum, Wien Links of Interest (Selection) Artikel in der WELT zu Georges Braques Retrospektive im Pariser Grand Palais (2013) Georges Braque im Guggenheim Bilbao (2014) Georges Braque bei Galerie Boisserée, Köln Discover More Art Christian Schad Varietéprobe, 1925 Henning Strassburger "Abenteuer in Rio" mit Jean-Paul Belmondo, 2023 Joseph Beuys Zirkulationszeit: Mädchen, 1982 Stefan Marx Listen to the Rain, 2023 Alexander Calder Ohne Titel (Spanish Refugee Aid), 1973 Max Ernst Inventar und Widerspruch - Die andere Seite vom Mars (Composition pour Werner Spies), 1974